„Feuer“ als Leitfaden für ein Konzert mit Pauken und Trompeten

Das Jahreskonzert der Musikgesellschaft Schupfart – ein Anlass, der sich Jahr für Jahr fast seit Menschengedenken wiederholt – ist schon alleine deshalb schön, weil er eine Tradition ist. Aber wie jede Tradition braucht auch diese, um bestehen und fortbestehen zu können, hin und wieder eine Erneuerung: Seit Anfang Jahr liegt die musikalische Leitung bei Gabor Nemeti.

Der Taktstock des gebürtigen Ungarn hat das „Feuer“ der Musikgesellschaft neu entfacht, und so stand das diesjährige Konzert ganz unter dem Motto „Feuer“

Mit „Fire“, ursprünglich ein Stück von Bruce Springsteen, war man denn auch schnell bei der Wärme und im Rhythmus des Konzertes angekommen. Mit dem Mambo „Sway“, „Träume unter Palmen“ und der mitreissenden Titelmusik zur Fernsehserie „Hawaii-Five-O“ hatte die Musikgesellschaft die Halle bald in ein „feuriges“ Lokal verwandelt. Das Flügelhorn-Solo von Karin Kym „My Dream“ wurde von der Solistin mit viel Gefühl vorgetragen, das Publikum verlangte zurecht eine Zugabe.

Mit „Feuerfest“ wurde der zweite Teil des Programms gestartet, das Stück von Josef Strauss gehört zu den unzähligen Kompositionen der Strauss-Dynastie. Der Herbst mit seinen schönen, sonnigen Tagen war sicher mit ein Grund, das Stück „Yellow Mountains“ zu komponieren und dabei an die herbstlich bunten Wälder im „feurigen“ Licht zu denken. Zu den grossen Komponisten aus der Schweiz gehört sicher auch Jakob Bieri, der zahlreiche Polkas und Märsche geschrieben hat. Leider ist er in diesem Jahr verstorben. Zu seinen Ehren und zur Freude aller Polkafreunde spielte die Musikgesellschaft das Stück, „Edelweiss und Enzian“. Und wenn das Herz Feuer fängt, dann sagt man gerne „Ich Träume noch immer von dir“: Das Solo für zwei Cornett spielten Andreas Hasler und Christoph Müller. Dass die beiden Spass und Freude an diesem Stück hatten, bemerkten auch die Konzertbesucher, die auch hier eine Zugabe verlangten.

Der Moderator Urs Engeler verstand es wunderbar, die einzelnen Werke dem Publikum näher zu bringen.

Auch die Jubilare aus dem Kreise des Vereins wurden noch einmal auf die Bühne gebeten und für ihre Aktivzeit geehrt: für 25 Jahre wurden Leubin Urs, Reiniger Thomas und Schmid Reto mit dem „Aargauischen Veteran“ ausgezeichnet, und für 35 Jahre erhielten Müller Astrid und Müller Josef die Auszeichnung, „Eidgenössischer Veteran“.

Reto Schmid ¦ Leubin Urs ¦ Müller Astrid ¦ Reiniger Thomas ¦ Müller Josef

Das musikalische Schlussbouquet wurde mit dem zünftigen Marsch „Das Schloss zu Wyl“  gezündet, und mit mehreren Zugaben verabschiedete sich die Musikgesellschaft Schupfart in der Hoffnung, dass ihr „Feuer“ allen eine wärmende Zeit bringt.

… es sind noch ein paar Stühle frei!

Unter der Direktion von Gabor Németi treffen wir uns jeweils am Mittwochabend um 20.00 Uhr zur wöchentlichen Musikprobe in unserem Probelokal.

… kommt Ihr!

Unser Verein bezweckt die Pflege und Förderung der Blasmusik, die Heranbildung von Nachwuchs, die Erhaltung einer guten Kameradschaft sowie die Unterstützung des kulturellen und gesellschaftlichen Lebens. Der Verein ist politisch und konfessionell neutral.

Die musikalische Ausrichtung unserer Musikgesellschaft ist breit und reicht vom Marsch über Volkstümliches und moderne Unterhaltungsmusik bis hin zu solistischen Vorträgen.

In der Besetzung einer Fanfare Mixte besuchen wir jeweils im Frühjahr einen Musiktag. Den zweiten musikalischen Höhepunkt bildet unser Herbstkonzert im November. Diverse weitere Anlässe wie zum Beispiel der Grillplausch vor der Sommerpause ergeben ein abwechslungsreiches und vielseitiges Jahresprogramm.

Haben wir dein Interesse geweckt! In unserem Probelokal sind noch ein paar Stühle frei. Unser Verein ist offen für alle Freunde der Blasmusik, wir freuen uns auf dich.