Brass Pearls of Switzerland

Brass Pearls of Switzerland

Die Musikgesellschaft Schupfart begann ihr Konzert mit Power, mit BAND POWER vom Innerschweizer Komponisten Ivo Hounder. Alles, was auf der Konzertbühne von den Musikanten vorgetragen wurde, hatte einen Bezug zur Schweiz, von den Tausenden Kompositionen die es gibt, haben die Schupfarter Musikanten die Perlen der Blasmusik herausgesucht.

Eine dieser Perlen der Musik aus der Schweiz ist sicher LUEGET VO BERG UND TAL, das von den Musikanten gefühlvoll vorgetragen wurde. Sie haben den Nerv des Publikums getroffen, das mit dem Lied, IO SENZA TE, das ebenso aus der Feder von Peter Reber stammt wie das zweite Stück E VOGEL OHNI FLÜGEL, zum Mitsummen animiert. Beim Summen blieb es dann nicht, denn im Potpourri LANDI 39, wurde auch etwas Mitgesungen. Vor allem die älteren im Publikum konnten bei dem Ausschnitt von GILBERTE DE COURENAY oder s’MARGRITLI mitsingen.

Durch das Konzertprogramm führte Urs Engeler, der mit seinem Sprachschatz das Publikum bestens zu Informieren und unterhalten wusste. Dass es in der vierten Landessprache Romanisch auch ein Lied gibt, das von Harmonie nur so strotzt, bewiesen die Musikanten mit dem Lied VIVER SENZA TEI. Einer der Höhepunkte des Konzerts war das Solo der beiden Cornetisten Andrè Hasler und Christoph Müller. Ihre Beschwingtheit und Sicherheit beim SWISS LÄNDLER, übertrug sich auf das Publikum, das natürlich eine Zugabe verlangte.

Dass die Musikanten auch eine Polka spielen können, zeigten sie mit dem JURABLICK POLKA des Komponisten Mario Bürki, und im Hintergrund sah man die wunderschön geschwungenen Juraberge. Derselbe Komponist lieferte auch den beschwingten JUNGLE DIXI, den mancher an das Dschungelbuch erinnerte. Ein Marsch geht immer, und mit RUND UM DE ÄGERISEE war der Verein auch in dieser Sparte Musikalisch. Die Musikgesellschaft Schupfart und der Dirigent Gábor Nèmeti, eine Kombination, die stimmt und Freude macht beim Hören und Sehen.

Jahreskonzert 2018

Danke für Ihren Besuch.

Die Musikgesellschaft Schupfart widmete sich am diesjährigen Jahreskonzert der einheimischen Blasmusik in ihrer gesamten Bandbreite an Märschen, traditionellen, konzertanten wie auch modernen Werken.

 

 

 

 

„Feuer“ als Leitfaden für ein Konzert mit Pauken und Trompeten

Das Jahreskonzert der Musikgesellschaft Schupfart – ein Anlass, der sich Jahr für Jahr fast seit Menschengedenken wiederholt – ist schon alleine deshalb schön, weil er eine Tradition ist. Aber wie jede Tradition braucht auch diese, um bestehen und fortbestehen zu können, hin und wieder eine Erneuerung: Seit Anfang Jahr liegt die musikalische Leitung bei Gabor Nemeti.

Der Taktstock des gebürtigen Ungarn hat das „Feuer“ der Musikgesellschaft neu entfacht, und so stand das diesjährige Konzert ganz unter dem Motto „Feuer“

Mit „Fire“, ursprünglich ein Stück von Bruce Springsteen, war man denn auch schnell bei der Wärme und im Rhythmus des Konzertes angekommen. Mit dem Mambo „Sway“, „Träume unter Palmen“ und der mitreissenden Titelmusik zur Fernsehserie „Hawaii-Five-O“ hatte die Musikgesellschaft die Halle bald in ein „feuriges“ Lokal verwandelt. Das Flügelhorn-Solo von Karin Kym „My Dream“ wurde von der Solistin mit viel Gefühl vorgetragen, das Publikum verlangte zurecht eine Zugabe.

Mit „Feuerfest“ wurde der zweite Teil des Programms gestartet, das Stück von Josef Strauss gehört zu den unzähligen Kompositionen der Strauss-Dynastie. Der Herbst mit seinen schönen, sonnigen Tagen war sicher mit ein Grund, das Stück „Yellow Mountains“ zu komponieren und dabei an die herbstlich bunten Wälder im „feurigen“ Licht zu denken. Zu den grossen Komponisten aus der Schweiz gehört sicher auch Jakob Bieri, der zahlreiche Polkas und Märsche geschrieben hat. Leider ist er in diesem Jahr verstorben. Zu seinen Ehren und zur Freude aller Polkafreunde spielte die Musikgesellschaft das Stück, „Edelweiss und Enzian“. Und wenn das Herz Feuer fängt, dann sagt man gerne „Ich Träume noch immer von dir“: Das Solo für zwei Cornett spielten Andreas Hasler und Christoph Müller. Dass die beiden Spass und Freude an diesem Stück hatten, bemerkten auch die Konzertbesucher, die auch hier eine Zugabe verlangten.

Der Moderator Urs Engeler verstand es wunderbar, die einzelnen Werke dem Publikum näher zu bringen.

Auch die Jubilare aus dem Kreise des Vereins wurden noch einmal auf die Bühne gebeten und für ihre Aktivzeit geehrt: für 25 Jahre wurden Leubin Urs, Reiniger Thomas und Schmid Reto mit dem „Aargauischen Veteran“ ausgezeichnet, und für 35 Jahre erhielten Müller Astrid und Müller Josef die Auszeichnung, „Eidgenössischer Veteran“.

Reto Schmid ¦ Leubin Urs ¦ Müller Astrid ¦ Reiniger Thomas ¦ Müller Josef

Das musikalische Schlussbouquet wurde mit dem zünftigen Marsch „Das Schloss zu Wyl“  gezündet, und mit mehreren Zugaben verabschiedete sich die Musikgesellschaft Schupfart in der Hoffnung, dass ihr „Feuer“ allen eine wärmende Zeit bringt.